Über uns
Über uns
Wir leben in einer heterogener werdenden und durch vielfältige Veränderungen geprägten Gesellschaft. Kulturelle, weltanschauliche, religiöse und soziale Vielfalt prägt zunehmend unser Zusammenleben. Durch die große Zahl von geflüchteten oder vertriebenen Menschen, die aktuell in Deutschland Zuflucht suchen, wird diese Vielfalt nochmals verstärkt.
Unter diesem Bewusstsein wurde die Initiative „die Brücke“ von einer Gruppe vorwiegend türkischstämmigen Personen aus dem Kreis Warendorf gegründet.
Die Initiatoren*innen sind der Überzeugung, dass ein gutes Zusammenleben nur gelingen kann, wenn alle am politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben in Deutschland teilhaben können. Gleichzeitig bedarf es jedoch auch der Bereitschaft, teilhaben zu wollen.
Die Grundlage für ein gelingendes Zusammenleben ist dabei ein gemeinsames Verständnis über Grundwerte des friedlichen, respektvollen, demokratischen Miteinanders.
Die Initiatoren*innen wollen möglichst viele in Kreis Warendorf lebende Menschen dafür gewinnen, sich zu engagieren und eine menschenrechtsorientierte, demokratische und plurale Alltagskultur mitzugestalten. Projekte und Maßnahmen, zur Vermittlung und Stärkung von universellen Werten auf der Basis von Demokratie, Gleichberechtigung, Menschenrechte, Toleranz sowie interkultureller und interreligiöser Sensibilität in Kreis Warendorf sollen besondere Berücksichtigung finden.
Unsere satzung
§ Präambel
Wir leben in einer heterogener werdenden und durch vielfältige Veränderungen geprägten Gesellschaft. Kulturelle, weltanschauliche, religiöse und soziale Vielfalt prägt zunehmend unser Zusammenleben. Durch die große Zahl von geflüchteten oder vertriebenen Menschen, die aktuell in Deutschland Zuflucht suchen, wird diese Vielfalt nochmals verstärkt.
Unter diesem Bewusstsein wurde die Initiative von einer Gruppe vorwiegend türkischstämmigen Personen aus dem Kreis Warendorf gegründet und ist nur vorwiegend in dieser Region aktiv.
Die Initiatoren*innen sind der Überzeugung, dass ein gutes Zusammenleben nur gelingen kann, wenn alle am politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben in Deutschland teilhaben können. Gleichzeitig bedarf es jedoch auch der Bereitschaft, teilhaben zu wollen. Beides stärkt die Identifikation mit unserem Land und fördert das friedliche Miteinander.
Die Achtung der Menschenrechte und den Respekt vor der freiheitlich-demokratischen Grundordnung erachten die Initiatoren*innen als Grundpfeiler, auf denen die Einwanderungsgesellschaft ruht. Hierfür ist das Grundgesetz die rechtliche Basis. Es geht von der gleichen Würde und der gleichen Freiheit jedes Einzelnen aus und sichert deren Schutz.
Die Grundlage für ein gelingendes Zusammenleben ist dabei ein gemeinsames Verständnis über Grundwerte des friedlichen, respektvollen, demokratischen Miteinanders.
§ Gründungsziele
Die Initiatoren*innen wollen möglichst viele in Kreis Warendorf lebende Menschen dafür gewinnen, sich zu engagieren und eine menschenrechtsorientierte, demokratische und plurale Alltagskultur mitzugestalten. Insbesondere Personen mit und ohne Migrationshintergrund, die aktiv an einer vielfältigen Zivilgesellschaft mitwirken wollen, möchte die Initiative dabei unterstützen. Projekte und Maßnahmen, zur Vermittlung und Stärkung von universellen Werten auf der Basis von Demokratie, Gleichberechtigung, Menschenrechte, Toleranz sowie interkultureller und interreligiöser Sensibilität in Kreis sollen besondere Berücksichtigung finden.
Die Initiative soll insbesondere
· demokratische Werte, gesellschaftspolitische Handlungskompetenz sowie bürgerschaftliches Engagement stärken,
· die Akzeptanz religiöser, kultureller, ethnischer und sexueller Vielfalt fördern und stärken,
· das demokratische Gemeinwesen stärken sowie das Engagement für Teilhabe und kulturelle Vielfalt unterstützen,
· Menschen, die Zuflucht in Deutschland fanden, beim Integrations-Prozess begleiten, informieren, beraten und unterstützen,
· als Plattform für den interreligiösen und interkulturellen Austausch und der Vernetzung mit anderen Menschen, Initiativen, Vereinen und Institutionen dienen,
· Hilfestellung bei der Vermittlung islamischer Werte mit spezifisch dialogischer Perspektive und einem besonderen Fokus auf die interkulturelle bzw. transkulturelle Öffnung für Andersdenkende leisten,
· gesellschaftliche Minderheiten und von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit Betroffene in der Wahrnehmung ihrer Rechte stärken,
· zum Abbau und zur Prävention von Rassismus und aller anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, insbesondere Islamfeindlichkeit und Antisemitismus, in unserer Gesellschaft beitragen,
§ Arbeitsweise
· Durchführen von interkulturellen und interreligiösen Dialogveranstaltungen in Kooperationen mit verschiedenen Organisationen und Trägern
· Vermittlung religiöser, sowie kultureller Werte des islamischen Glaubens für Kinder und Jugendliche, bei der im Kern die Vereinbarkeit des Islams mit modernen Demokratien liegt.
· Veranstaltung von sozialen Aktivitäten (Feste, Kulturreisen etc.) zur Förderung des friedvollen Miteinanders
· Unterstützung und Beratung von Flüchtlingen bei der Kontaktaufnahme mit Behörden, Hilfsorganisationen wie Caritas, Diakonie, Amnesty International oder dem Deutschen Roten Kreuz.
· Die Begleitung und Beratung von Flüchtlingen und ihren Kindern bei der Eingliederung in der Schule, der Immatrikulation an einer Hochschule sowie dem Einstieg in den Beruf
· Die Stärkung und Unterstützung von Familien als auch die besondere Förderung und Weiterbildung von Frauen soll eine förderliche Lebensbedingung für Familien sowie eine kinder-, jugend- und familienfreundliche Umwelt schaffen und erhalten werden.
· Durch diverse Angebote für Kinder und Jugendliche sollen insbesondere junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung gefördert werden
§ Mitgliedschaft
· Die Mitgliedschaft erfolgt auf schriftlichen Antrag
· Über den Antrag auf Aufnahme entscheiden die Gründungsmitglieder
· Dem Antrag wird ein Ausweisdokument in Kopie und ein Lebenslauf (evtl. auch nachträglich) beigelegt.
· Unter den Mitgliedern erfolgt entsprechend der Ziele, eine Aufgabenverteilung.
· Die Mitgliedschaft endet durch Austritt.
§ Der Vorstand
· Der Vorstand besteht zu Beginn aus den Gründungsmitgliedern der Initiative.
· Danach werden die Vorstandsmitglieder alle zwei Jahre für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
· Die Vorstandsmitglieder werden von den Mitgliedern mit einfacher Mehrheit gewählt.
· Die Mitglieder des Vorstandes bleiben im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt worden ist. Erfolgt dies nicht innerhalb von einem Jahr, gilt die Initiative als aufgelöst.
· Der Vorstand tagt nach eigens festgelegtem Rhythmus.
· Der Vorstand wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden/eine Vorsitzende.
§ Beiträge und Finanzen
· Ein Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben.
· Kosten werden durch Spenden der Mitglieder oder dritter beglichen.
§ Auflösung
· Den Beschluss, die Initiative aufzulösen, trifft der Vorstand durch einfache Mehrheit.